Berliner Gärten


„Die grünste Stadt Europas“ verdankt ihren Titel nicht nur den zahlreichen Parks und öffentlichen Grünanlagen, sondern auch den tausenden kleinen Vorgärten und Kleingartenanlagen seiner Bewohner. Liebevoll hegen und pflegen die Bewohner ihr kleines Stück Natur inmitten der Großstadt. Wie begehrt solch ein kleines privates grünes Grundstück ist, merkt man, wenn man einen Garten in der Hauptstadt erwerben möchte. Viel einfacher findet man eine Wohnung als einen kleinen Schrebergarten. Das liegt auch daran, dass viele als Gartenanlagen genutzte Flächen nach und nach dem Wohnungsbau weichen müssen. Auch wenn in den neuen Wohnsiedlungen so viel Grünfläche wie möglich angelegt wird, geht doch nach und nach ein wenig Großstadtromantik verloren. Gleichzeitig entstehen in den berühmten Hinterhöfen Berliner Altbauwohnungen alternative Gartengrundstücke mit dem neuesten Sonnenschutz.

Hier werden Bäume gepflanzt, Beete und Rasen angelegt, eine Ecke zum Grillen und eine gemütliche Sitzecke mit Gartentischen und Bänken unter einem Sonnensegel eingerichtet. Hier können Kinder spielen und die Erwachsenen am Abend gemütlich beisammen sitzen. So richtig relaxen kann man zwischen den hohen Mauern der Häuser jedoch nicht. Wer jedoch das Glück hat, und einen eigenen Garten inmitten der Stadt besitzt, gehört vor allem im Sommer zu den Privilegierten. Während sich der Asphalt und die Häuser in der prallen Sommersonne so richtig aufheizen, kann man sich in seinem kleinen Paradies unter einer Markise Abkühlung verschaffen und entspannen. Einen Katzensprung vom Großstadtlärm entfernt, erinnert hier das nahe Rauschen des Verkehrs daran, wie gut es einem doch gehen kann. Jede noch so kleine Terrasse, wird mit behaglichen Gartenmöbel ausgestattet schnell zum zweiten Zuhause. Auch Werbemittel können den Garten verschönern, ganz gleich ob das eine kleine Kerze ist oder ein kleines Tischgesteck, häufig sind es die Kleinigkeiten, die einem den perfekten Schliff die Gärten perfekt werden lassen.